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Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch

Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch ist eine Diasporagemeinde im Hochwald in der Nähe von Trier. Ihre Fläche erstreckt sich über die Verbandsgemeinde Hermeskeil und Teile der Verbandsgemeinde Kell am See in Rheinland-Pfalz und die Gemeinde Nonnweiler im Saarland. Im Bereich der Kirchengemeinde leben etwa 2.500 evangelische Christinnen und Christen.

Gottesdienste

November 2019

Gottesdienste können auch einmal vom vorgesehenen Plan abweichen, deswegen auch die wöchentlichen Ankündigungen in den örtlichen Amtsblättern beachten.

 

Die Bedeutung des Namens

Oft ist es in der Bibel so: Wer jemandem einen Namen gibt, der zeigt damit, dass er Macht hat über ihn (1. Mose 32,29), so wie Gott nach ­einem nächtlichen Kampf Jakob den Namen Israel gab. Auch ein besiegter König erhielt einen anderen Namen (2. Könige 23,34): Aus Eljakim machte der Pharao Jojakim.

Ein neuer Name kann auch ein neues Kapitel im Leben des Betroffenen aufschlagen: Aus Abram, dem ironischen Namen „Erhabener Vater“ für diesen Mann ohne Erben, wurde Abraham, meist übersetzt mit „Vater vieler Völker“. Oder der Name enthält eine Widmung fürs Leben beziehungsweise einen religiösen Wunsch: Hesekiel („Gott stärkt“), Jesaja („Jahwe rettet“).

Christen sind unabhängig von ihrem eigentlichen Vornamen „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ getauft. Als Getaufte gehören sie damit zur weltweiten Christenheit. Lange Zeit war es üblich, Kindern die Namen von biblischen Figuren, von Heiligen oder historischen Personen zu geben. Und diese Namen wurden von den Paten an die Patenkinder, von älteren Familienmitgliedern an die jüngsten weitergegeben. Doch diese Traditionen werden seltener. Einerseits gibt es vermehrt frei erfundene Namen, die zu beurkunden selbst Standesbeamte herausfordert. Aus 1.000 Vornamen wurden innerhalb von fünf Jahrzehnten etwa 10.000.

Namen sollen immer gute Perspektiven für das Kind eröffnen. Selbst das deutsche Recht geht davon aus, dass Namen eine Wirkung entfalten. Deshalb untersagt es Namen, die das Kind abwerten oder ihm Nachteile bringen (ebenso verbietet es Markennamen und Städtenamen).

Die traditionellen Namenslisten im Anhang der Familienstammbücher sind überholt und viel zu kurz. Die Kirchen sollten gleichwohl dafür werben, die Erinnerung an vorbildliche Personen aus der Bibel und der Geschichte wachzuhalten. Diese Erinnerungen sind eine wichtige kulturelle Klammer.

EKD-Servicetelefon

Jahreslosung 2019

Nicht entmutigen lassen!

Lebensglück und Frieden gehören aufs Engste zusammen. Wo dagegen Streit und Unfriede herrschen, blicken wir in wutverzerrte und hasserfüllte Gesichter. In besonders tragischen Fällen sind sogar Gut und Leben bedroht. Deshalb wirbt Psalm 34: „Wer ist‘s, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte?“ Und empfiehlt: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieser Zusammenhang wird übrigens vom neutestamentlichen 1. Petrusbrief (1. Petrus 3,10–11) wortgetreu aufgegriffen. Von zentraler Bedeutung sind die Worte von Jesus: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Matthäus 5,9).

Trotzdem werden Menschen, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, von manchen für naiv gehalten und als „Gutmenschen“ beschimpft. Mögen sich diese Lebensklugen nicht entmutigen lassen! Der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela (1918–2013) sagte: „Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Menschen müssen zu hassen lernen und wenn sie zu hassen lernen können, dann kann ihnen auch gelehrt werden zu lieben, denn Liebe empfindet das menschliche Herz viel natürlicher als ihr Gegenteil.“

Mir leuchten diese Worte ein und ich betrachte mein Leben und meine Beziehungen wie in einem Spiegel: Wo hege ich einen Groll gegen einen Mitmenschen? Was kann ich zur Besserung beitragen? Lebe ich in Unfrieden mit mir selbst? Habe ich Misstrauen gegen Gott? Ich will dem Leben nachjagen!

Die letzte Ruhe.

Über Beerdigungen spricht keiner gern.

Dabei gibt es viel zu klären.

Weitere Antworten finden sie hier.