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Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch

Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch ist eine Diasporagemeinde im Hochwald in der Nähe von Trier. Ihre Fläche erstreckt sich über die Verbandsgemeinde Hermeskeil und Teile der Verbandsgemeinde Kell am See in Rheinland-Pfalz und die Gemeinde Nonnweiler im Saarland. Im Bereich der Kirchengemeinde leben etwa 2.500 evangelische Christinnen und Christen.

Gottesdienste

IV. Quartal 2018

Gottesdienste können auch einmal vom vorgesehenen Plan abweichen, deswegen auch die wöchentlichen Ankündigungen in den örtlichen Amtsblättern beachten.

 

Die Ortsdurchfahrt Nonnweiler nach Mariahütte wird zurzeit über die Ringstraße umgeleitet.

Stellenausschreibung

Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine 

Gemeindesekretärin bzw. einen Gemeindesekretär.

Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einem Stundenumfang von 20 Wochenstunden.

Zu Ihren Aufgaben gehören u.a.:

  • Unterstützung der Pfarrerin, der Funktionsträger und die mit Aufgaben betrauten ehrenamtlich Mitarbeitenden der Kirchengemeinde in allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten (z.B. (Schreibarbeiten, Erstellen der Wochennachrichten, Erstellen Pressespiegel, Adressenverwaltung und Führung von Listen, Einholen Kostenvoranschläge)
  • Vor- und Nachbereitung der Presbyteriumssitzungen in Zusammenarbeit mit der Pfarrerin
  • Rechnungsbearbeitung
  • Führung der Barkasse und Abrechnung von Kollekten
  • Gemeindliches Meldewesen (Führen der Kirchbücher, Erstellen von Bescheinigungen)
  • Mitwirkung bei der Erstellung des Gemeindebriefes und Anfertigung der Austrägerlisten
  • Schlüsselverwaltung
  • Teilnahme an Dienstbesprechungen

Wir erwarten für das Beschäftigungsverhältnis:

  • eine abgeschlossene und dem Aufgabenbereich entsprechende Ausbildung (z.B. Sekretärinnenausbildung)
  • sehr gute EDV-Kenntnisse
  • selbständige, zuverlässige, strukturierte und teamorientierte Arbeitsweise
  • die Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen

Wir bieten:

  • eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Vergütung nach BAT in kirchlicher Fassung
  • die im kirchlichen/öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 18.12.2018 an die Ev. Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch, Frau Pfarrerin Heike Diederich, Pater-Engelbert-Str. 2 in 54411 Hermeskeil oder an die Mailadresse heike.diederich@ekir.de.

Nähere Auskünfte erhalten Sie ebenfalls bei Frau Diederich unter der Telefonnummer 06503-994110.

 

Jahreslosung 2019

Nicht entmutigen lassen!

Lebensglück und Frieden gehören aufs Engste zusammen. Wo dagegen Streit und Unfriede herrschen, blicken wir in wutverzerrte und hasserfüllte Gesichter. In besonders tragischen Fällen sind sogar Gut und Leben bedroht. Deshalb wirbt Psalm 34: „Wer ist‘s, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte?“ Und empfiehlt: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieser Zusammenhang wird übrigens vom neutestamentlichen 1. Petrusbrief (1. Petrus 3,10–11) wortgetreu aufgegriffen. Von zentraler Bedeutung sind die Worte von Jesus: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (Matthäus 5,9).

Trotzdem werden Menschen, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, von manchen für naiv gehalten und als „Gutmenschen“ beschimpft. Mögen sich diese Lebensklugen nicht entmutigen lassen! Der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela (1918–2013) sagte: „Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Menschen müssen zu hassen lernen und wenn sie zu hassen lernen können, dann kann ihnen auch gelehrt werden zu lieben, denn Liebe empfindet das menschliche Herz viel natürlicher als ihr Gegenteil.“

Mir leuchten diese Worte ein und ich betrachte mein Leben und meine Beziehungen wie in einem Spiegel: Wo hege ich einen Groll gegen einen Mitmenschen? Was kann ich zur Besserung beitragen? Lebe ich in Unfrieden mit mir selbst? Habe ich Misstrauen gegen Gott? Ich will dem Leben nachjagen!

Monatsspruch Dezember 2018

Im Dezember

Ich wünsche dir,
dass du Atem holen kannst,
in dieser Adventszeit.

Dass Lichter
dir nahekommen
und dich wärmen
mit ihrem Schein.

Dass mitten im Alltag
ein Engel hereinschneit
und dir unter die Haut geht
mit seinem verwandelnden Wort.

Es wird alles anders und besser

Hocherfreut werden – diesen Zustand wünscht man sich doch. Aber wie geht das? Ganz einfach: Als sie den Stern sahen, ist es passiert – und noch besser – es hält an, vielleicht sogar ein Leben lang. Soweit das Matthäusevangelium. Die Hirten fehlen hier, Matthäus erzählt knapper, ganz auf Jesus konzentriert. Aber – hocherfreut – das ist auch hier die Weihnachtsbotschaft. Ob im Trubel der Weihnachtseinkäufe oder nach der Bescherung dieser Zustand erreicht wird?

Ein Stern reichte damals, na ja eigentlich nicht allein. Denn der Stern war ja mit einem besonderen Ereignis verknüpft – Jesu Geburt. Und der Hoffnung, jetzt wird alles nicht nur anders, sondern besser. Und der Stern musste gesucht werden. Es gab die frohe Botschaft, ein Retter kommt, aber für die Weisen stand er nicht vor der Tür, sie suchten und fanden ihn und machten sich auf den Weg.

So mundgerecht, wie wir heute Weihnachten serviert bekommen, ist Weihnachten eben doch nicht. Zwar müssen wir nicht eine beschwerliche Reise zum Christkind zurücklegen, aber einige Hindernisse sind auch für uns aufgebaut. Es hat nämlich Konsequenzen, dem Kind zu begegnen, sich bei Gott einzufinden.

Hocherfreut heißt nicht nur, Freude zu empfangen und zu empfinden. Hocherfreut heißt, Freude zu teilen und zu ermöglichen, für sich selbst und für andere. Manchmal ein beschwerlicher Weg, aber: „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“ Hocherfreute Weihnachten!        

Wofür steht das Kreuz?

Griechen und Juden verstanden von Anfang an nicht, warum der Heiland ausgerechnet ein Gekreuzigter sein soll. Für sie sei das Wort vom Kreuz eine Torheit oder ein Ärgernis, schrieb der Apostel Paulus (1. Korinther 1,23). Kreuzigung – das war ja die grausamste Strafe, die sich die Römer ausgedacht hatten. Solange im Römischen Reich Aufrührer gekreuzigt wurden, kam das Kreuz für Christen als öffentliches Symbol nicht in Betracht. Erst als
Kaiser Konstantin diese Folterstrafe abgeschafft hatte, begannen sie, Kreuze in ihren Kirchen zu zeigen. Sie sollten daran erinnern, welch schrecklichen Tod der Heiland gestorben war.

Das Symbol des Kreuzes war immer an Christen gerichtet, nicht an Fremde oder Eindringlinge. Christen sollen Anteil nehmen am Gefolterten. Sie sollen die Gewalt für falsch halten. Und sie sollen im Kreuz schon die Osterbotschaft erkennen: Der schwache Heiland überwindet alle Bosheit, allen Hass und alle menschliche Sünde. Daran sollten ursprünglich auch die Kruzifixe in bayerischen Amtsstuben und Schulen die Richter, Lehrer und Schüler erinnern: dass Christus mit seinem teuren Blut für alle ihre Sünde vollkommen bezahlt habe. Man mag heute solche Symbole in Klassenzimmern für pädagogisch ungeeignet halten. Aber niemand wollte mit Kruzifixen das christlich-abendländische Territorium markieren und gegen alles Fremde behaupten.

Als christliches Symbol wende sich das Kreuz gegen jede Selbstbezogenheit, sagte der Reformator Martin Luther während einer Disputation in Heidelberg am 26. April vor 500 Jahren. Luther deutete das Kreuz als die radikalste christliche Botschaft überhaupt: Jede noch so gute Tat sei abgrundtief böse, wenn sie aus Eigennutz geschehe – und sei es, dass man ihretwillen in den Himmel kommen wolle. Erst der Glaube, die vollständige Hingabe an den Gekreuzigten, befreie den Christen von seiner Selbstbezogenheit und mache ihn wirklich offen dafür, was sein Nächster braucht. Egal wer er ist. Und woher sie kommt.  

Die letzte Ruhe.

Über Beerdigungen spricht keiner gern.

Dabei gibt es viel zu klären.

Weitere Antworten finden sie hier.