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Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch

Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch ist eine Diasporagemeinde im Hochwald in der Nähe von Trier. Ihre Fläche erstreckt sich über die Verbandsgemeinde Hermeskeil und Teile der Verbandsgemeinde Kell am See in Rheinland-Pfalz und die Gemeinde Nonnweiler im Saarland. Im Bereich der Kirchengemeinde leben etwa 2.500 evangelische Christinnen und Christen.

Gottesdienste

III.Quartal 2018

Gottesdienste können auch einmal vom vorgesehenen Plan abweichen, deswegen auch die wöchentlichen Ankündigungen in den örtlichen Amtsblättern beachten.

 

Die Ortsdurchfahrt Nonnweiler nach Mariahütte wird zurzeit über die Ringstraße umgeleitet.

LEBE DIE LIEBE

Kämpfe nicht mit deinem Leben, sondern liebe es und lebe es.

Verträume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Verliere dich nicht an dich selbst, sondern gewinne dein Leben

in der Liebe zu deinen Mitmenschen und zu Gott,

der dich unendlich liebt.

 

Lebensglück kann wachsen

Den Glauben wissenschaftlich beweisen zu wollen, macht ihn nicht sicherer. Ihn aber in deutlichen Gesten zum Ausdruck zu bringen, macht ihn wirklich und lebendig. Ob es Gott gibt oder nicht, darüber streiten Menschen schon seit Menschengedenken. Ob der Glaube selbstgebastelt ist oder nicht, darüber sind sich viele auch nicht einig.

Nichtsdestotrotz enthält der Glaube der Bibel eine Wahrheit, die greifbar werden kann: die Liebe. Die Liebe, die besagt, dass der Mensch ein geliebtes Geschöpf ist. Dass zu jedem neugeborenen Menschenkind ein „Ja“ gesprochen ist, ein „Ja, schön, dass es dich gibt“. Unabhängig vom sozialen Status, unabhängig vom Aussehen, unabhängig von dereinstigen Fähigkeiten. Das Menschenkind muss keinen Katalog an Anforderungen abarbeiten, um dann demütig ein bisschen Liebe zur Belohnung in Empfang nehmen zu können. Nein, die Liebe steht bereit, wenn ein Mensch das Licht der Welt erblickt – sie ist sozusagen das „emotionale Grundeinkommen“ des Lebens. Wenn unsere Gesellschaft das nur ein wenig beherzigt, dann findet jeder seinen Platz darin.

Dann wird aus Mensch und Mensch eine Gemeinschaft, die lebt und Frieden schafft. Und, das Gefühl von Lebensglück kann sich entfalten und wachsen. Es kann sich vermehren, es kann geteilt und reicher werden. Die Liebe hat Potenzial, die Welt zu retten, wenn wir dabei bleiben, dass für Mensch und Mensch gilt: „Du bist bejaht und geliebt.“

Monatsspruch August 2018

Im August

Der Regenbogen-Psalm

Religion für Einsteiger

Existiert Gott?

Dass hinter allem, was existiert, ein Gott steht, der das bisschen Leben auf dem Planeten Erde will, ließ sich noch nie beweisen. Das wusste man auch in früheren Jahrhunderten. Gott lässt sich nur glauben. Denn Gottesglaube ist keine Spekulation. Er ist eine menschliche Haltung. Von klein auf suchen Menschen hinter allem eine Bedeutung, einen Sinn. Täten sie es nicht, könnten sie nicht lernen zu sprechen. Sie könnten sich nicht in ihrer Welt orientieren.

Aber Gottesglaube ist mehr als Sinngebung. „Was heißt es, einen Gott zu haben, oder was ist Gott?“, fragt Martin Luther im großen Katechismus. Antwort: Ein Gott heißt das, von dem man alles Gute erwarten und bei dem man in allen Nöten Zuflucht haben soll, so dass einen Gott haben nichts anderes ist, als ihm von Herzen trauen und glauben. Allein das Vertrauen und Glauben des Herzens macht beide, Gott und Abgott. Woran du nun dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.

Glaube ist Urvertrauen. Gott ist dessen Gegenüber. Alles andere kann dieses Vertrauen missbrauchen und sich als Abgott entlarven: Macht, Geld, familiäre Sicherheit, Freundschaft. Wer an Gott glaubt, wendet sich an den ganz anderen: „Geheiligt werde dein Name.“ Jedes Gebet ist Ausdruck der Hoffnung, dass sich die Dinge zum Besseren wenden, im Privaten wie im Großen.

Wer als Weltenretter eigene Heilsvorstellungen durchsetzen will, glaubt nicht an Gott, sondern setzt sich an dessen Stelle. Wer glaubt, hält sich bereit, angesprochen zu werden. Dogmatische und ideologische Verbohrtheit können gar kein Glaube sein, weil Menschen sich aus Angst vor Neuem verschließen. Wer wirklich auf Gott vertraut, hat keine Angst, infrage gestellt zu werden, sich zu verändern und dazuzulernen.

Gott ist das Gegenüber dieses Vertrauens und Hoffens. Es ist schwer, angesichts des Irrsinns in der Welt, den Glauben aufrechtzuerhalten, dass da ein Gott ist, der jedes Leben will und es liebt. Aber es ist den Versuch wert.

Die letzte Ruhe.

Über Beerdigungen spricht keiner gern.

Dabei gibt es viel zu klären.

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