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Patchworkkreis

 

Patchwork“, Flickwerk im wahrsten Sinne des Wortes, fertigt eine Gruppe von 5-6 Frauen seit über einem Jahr im Hermeskeiler Pfarrhaus an. Dazu werden Stoffe zunächst einmal auseinander geschnitten, um dann neu arrangiert wieder zusammengenäht zu werden.

Diese alte Technik entstand lange vor Christi Geburt wahrscheinlich im Orient und Zentralasien. Im 11.-13. Jh. verbreitete sie sich durch die Kreuzzüge in Europa. Später hatten dann v. a. englische Frauen und amerikanische Siedlerinnen einen großen Anteil an der Weiterentwicklung.

Vor allem die amerikanischen Siedlerinnen entwickelten aus ihrer Lebenssituation und Naturbeobachtung heraus vielseitige Musterkreationen. So trägt ein sehr beliebtes Muster den Namen „Logcabin“ (Blockhaus). Hier werden um ein Mittelquadrat, das das wärmende Herdfeuer symbolisiert, Stoffstreifen genäht, wie die Baumstämme eines Blockhauses. Ein anderes („Flying Geese“) bildet den Zug der Wildgänse ab.

Das gemeinsame Arbeiten der Frauen bei sog. „Quilting Bees“ war ein wichtiges soziales Ereignis, bei dem nicht nur vorbereitete Patchworkstücke zu Quilts verarbeitet, sondern auch Neuigkeiten und Geschichten ausgetauscht wurden.

Da die Nähmaschinen, Schneidematten und sonstigen Werkzeuge viel Platz benötigen, ist eine Teilnahme leider nur nach Anmeldung und vorheriger Absprache möglich. Informationen über Pfarrerin Heike Diederich