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Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch

Die Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch ist eine Diasporagemeinde im Hochwald in der Nähe von Trier. Ihre Fläche erstreckt sich über die Verbandsgemeinde Hermeskeil und Teile der Verbandsgemeinde Kell am See in Rheinland-Pfalz und die Gemeinde Nonnweiler im Saarland. Im Bereich der Kirchengemeinde leben etwa 2.500 evangelische Christinnen und Christen.

 

 

Stellenausschreibung Gemeindepädagogin

Die Evangelische Kirchengemeinde Saarburg sucht eine/n

Gemeindepädagogin / Gemeindepädagogen, Diakon/Diakonin oder Sozialpädagoge/Sozialpädagogin  (75%Stellenanteil, 29,25 Std./Woche, befristet bis zum 31.12.2019) für die Arbeit als Gemeindepädagoge/Gemeindepädagogin in der Region Hunsrück/Saar (ev.  Kirchengemeinden HermeskeilZüsch, Saarburg und Konz-Karthaus) des Ev. Kirchenkreises Trier. Es sind evangelische Kirchengemeinden in der Diaspora Die Stelle wird voraussichtlich zum  1. Oktober für die Arbeit im Kirchenkreis Trier auf 100% befristet aufgestockt werden. 

Die Arbeit als Gemeindepädagoge/Gemeindepädagogin der Region umfasst folgende Aufgaben: - Begleitung der Konfirmandenarbeit in den drei Kirchengemeinden - Organisation, Vorbereitung und Begleitung des jährlichen gemeinsamen 5-tägigen Konficamps  - Begleitung der Jugendarbeit in den drei Gemeinden und weiterer Aufbau des gemeinsamen Jugendteams für die Konfirmandenarbeit - Eigenständige Gestaltung von Jugendgottesdiensten im Jahr - Leitung einer Kinderfreizeit mit der Jugendreferentin des Kirchenkreises Trier - Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen im Rahmen der Jugendleiterausbildung (in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis) - Durchführung eines Trainée – Kurses (zur Vorbereitung auf einen Juleica-Kurs) - Arbeit an der gemeinsamen Konzeption der Jugendarbeit in der Region - Begleitung und Leitung der regelmäßigen Angebote von zwei Kindergruppen

Für den Kirchenkreis Trier kommen ggfls. ab Oktober folgende Aufgaben dazu: - Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Medienprojekten - Sonstige zeitlich begrenzte Projekte in den Bereichen Jugend und Ehrenamt - Vertretung in jugendpolitischen Gremien - Arbeit an Konzeptionen

Wir erwarten eine aus Ihrem Lebenslauf erkennbare kirchliche Sozialisation oder religionspädagogische Qualifikation sowie Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche. Die Eingruppierung erfolgt entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 10 BAT-KF.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an:  Pfarrer Peter Winter  Telefon: (06581) 2397 Mail: johannpeter.winter@ekir.de

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:  Ev. Kirchengemeinde Saarburg  Schlossberg 11 54439 Saarburg saarburg@ekir.de

Informationen zu den Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis finden sie unter: www.evangelische-kirchengemeinde-saarburg.de // www.evangelisch-konz.de // www.ekhz.de // www.ekkt.de 

Im Mai

Ich wünsche dir, dass du neugierig bleibst,

auf den Tag, der dir geschenkt wird,

interessiert an den Menschen,

die dir begegnen, offen für das Leben,

das dich überraschen will.

Ich wünsche dir, dass du dich immer wieder

so jung fühlst wie ein Morgen im Mai.

Monatsspruch Mai 2018

Gott teilt seine Schönheit mit uns

Der See, ruhig liegt er da und spiegelt den Himmel wider. Manchmal geht ein Wind darüber und bewegt das Wasser. Was mag unter dem Wasserspiegel sein? Ich ahne, dass sich unter der Oberfläche etwas verbirgt, von dem ich nichts weiß. Manchmal erzählt eine kleine Welle davon. Kreise breiten sich aus.

Als Glaubende halte ich für möglich, dass – ähnlich wie bei diesem See – hinter der offensichtlichen Welt noch eine andere ist. Erfassen oder gar ausloten kann ich sie nicht. Aber im Staunen und Ahnen, im Hoffen und Beten ist es, als berühre sie mich und schlage Kreise in mir. Manchmal verschiebt sich das Bild von dieser anderen Welt, dann gerät alles ins Wanken. Oft genug spüre ich auch gar nichts von ihr, sondern erhoffe sie gegen den Augenschein. Was die feste Zuversicht betrifft, erscheint mir mein Blick oft eher verschwommen als klar. Und zum seltenen Nichtzweifeln komme ich – wie paradox – über das Zweifeln.

Warum das Ganze? Ich glaube an Gott wegen der Schönheit, die von ihm überliefert wird: „Ich bin da“ ist sein Name. Er, der Höchste, tritt für die Niedrigsten ein. Er fühlt sich ein in Weinende und wischt ihnen die Tränen ab. Den Armen verschafft er Recht.

Ich möchte diese Möglichkeit offen halten, dass unter den Oberflächen Tiefen schlummern und hinter der Zeit die Ewigkeit wartet. Dort empfängt Gott uns in einer neuen, anderen Welt. Er teilt seine Schönheit mit uns und erfüllt uns mit neuem Leben.

Die aktuelle Grafik

Religion für Einsteiger

Darf man Vorurteile haben?

Als die junge Frau mit Downsyndrom mit 18 Jahren eine Arbeit sucht, stößt sie bei mehreren Personalchefs auf viel Freundlichkeit, aber auf noch mehr Zurückhaltung. Nach etlichen vergeblichen Bewerbungen kann Friederike in einem Hotel als Küchenhilfe und Servicekraft anfangen. Ihr Chef sagt heute über sie: Es war ein Glücksfall, diese fleißige und stets ausgeglichene Frau eingestellt zu haben.Vorurteile sind Pauschalurteile über ganze Gruppen: Frauen sind schlechter in Mathematik und Physik als Männer. Flüchtlinge sind häufiger kriminell als alle anderen. Hartz-IV-Empfänger sind bequemer als Erwerbstätige. Muslime unterdrücken ihre Frauen. Und eben: Behinderte Menschen bringen weniger Leistung im Beruf. Grundsätzlich haben Vorurteile einen unbestreitbaren Nutzen: Sie erleichtern die Orientierung in einer unübersichtlichen Gesellschaft. Sie helfen, die Mengen an Informationen zu ordnen, die auf uns einstürmen. Da liegt es nahe, Kennzeichen wie Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Vermögen, Religion als Hilfskriterien anzulegen – wenn denn diese Raster nur erste Wahrnehmungshilfen wären und nicht, wie so oft, dauernde Werturteile einschlössen: Frauen sollten besser nicht Physik studieren, Flüchtlinge in ihrer Heimat bleiben, Hartz-IV-Empfänger für ihre Bequemlichkeit nicht noch belohnt werden ... Nicht Kritik zu üben ist das Problem, sondern die möglicherweise dahinterstehende pauschale Abwertung anderer. Wer mit den eigenen Vorurteilen aufräumen will, muss kritisch seine verborgenen Werturteile hinterfragen. Dann kommt er vielleicht auch dem biblischen Ideal näher: „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau ...“ (Galaterbrief 3,28).

Besser wäre es, Ängste und Vorurteile ruhig aufzuarbeiten – und ernsthaft auf sie einzugehen. Das setzt Offenheit auf allen Seiten voraus. Noch besser wäre: die Menschen, um die es geht, erst einmal gründlich persönlich kennenzulernen.

Die letzte Ruhe.

Über Beerdigungen spricht keiner gern.

Dabei gibt es viel zu klären.

Weitere Antworten finden sie hier.